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03.08.2006

Hunger

Ich schließe meine Augen.
Dunkelheit sammelt
Licht
Formt dich
Spiegelt deine Augen
Spielt deine Stimme
Wie ein junger Wind
Erweckt deine Bewegungen
Spürt deine Hände
Erfasst meinen Körper
Meine Lippen verlangen
deine
Enttarnen Wärme
Dein Atem streichelt
meine Haare
Du verzerrst mich
Wir erleben.
Ich öffne meine Augen.
Luft.

Annette Juretzki 2001


Im Grunde gehört dieses Gedicht mir aber gar nicht, denn ich habe es nicht nur über meinen Freund geschrieben, sondern es ihm auch geschenkt. Somit ist es eigentlich sein Gedicht.

14:45 Veröffentlicht in 2001 | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

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