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31.07.2006
Gier
Purpurne Stränge
fest verankert
in dem, was du Seele schimpfst
zerren stetig
zerreißen alles
...und die Gier
ist was noch lebt
Grelle Blitze
blindes Toben
und nur das beißende Parfum deutet den Tag
bis alles zersplittert
ins süße Dunkelrot
...ist’s die Gier
was noch einzig lebt
Dröhnende Gedanken
schrilles Jaulen
nach den heißen Erinnerungen mit dir
bis ich nun schmerzhaft verloren
ins finstre Dunkelblau
...und nur die Gier ist’s
was noch lebt
Zermahlende Hoffnung
zügelloses Verlangen
nach wenigstens deinem Seelenfrieden
bei beißender Luft
ist der glänzende Stahl
meine einzige Lösung
der lebenden Gier
Annette Juretzki im Jahre 2002
14:40 Veröffentlicht in 2002 | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken


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